Erstes Netzwerktreffen der ILE-Manager aus Oberfranken

Auf Einladung des Amtes für Ländliche Entwicklung trafen sich die ILE-Manager aus Oberfranken am 06.04.2017 zum ersten gemeinsamen Netzwerktreffen in Ebrach. Die Abkürzung ILE steht in diesem Zusammenhang für Integrierte Ländliche Entwicklung. Das heißt konkret, dass die Manager jeweils für mehrere Gemeinden zuständig sind, die sich zusammenschließen, um gemeinsame Projekte umzusetzen. Zielsetzung ist dabei immer, die Entwicklung der ländlichen Regionen gemeinsam voranzutreiben.


Bei dem ersten oberfränkischen Netzwerktreffen lag der Fokus darauf, sich persönlich kennen zu lernen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Aus diesem Grund nahmen Vertreter aus den interkommunalen Zusammenschlüssen Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz, Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz, Frankenpfalz im Fichtelgebirge und aus der neu gegründeten ILE Regnitz-Aisch teil. Gastgebend war die interkommunale Allianz ILE Burgwindheim-Ebrach.


Trafen sich zum ersten ILE-Netzwerktreffen Oberfranken in Ebrach (von links): Eva-Maria Schmitt (ILE Burgwindheim – Ebrach), Reiner Herbst (Baumwipfelpfad Steigerwald), Pius Schmelzer und Michael Neft (Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken), Niklas Rhein, (ILE Regnitz-Aisch), Michael Breitenfelder (Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz), Tobias Hofmann (ILE Frankenpfalz im Fichtelgebirge) und Sascha Köpf (ILE Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz)

In der Vorstellungsrunde berichteten die Manager über ihre Gemeinden, die Besonderheiten der Regionen, ihre Aufgaben, die Organisationsstrukturen und laufende Projekte. Dabei wurde eines schnell klar: Die oberfränkischen ILE-Regionen unterscheiden sich und haben dennoch viele Gemeinsamkeiten. Sie bestehen mal aus zwei, mal aus 18 Gemeinden, haben verschiedene Rechtsformen, sind personell unterschiedlich stark besetzt, arbeiten teilweise schon seit vielen Jahren zusammen oder sind erst vor kurzem neu gegründet worden. Viele durchlaufen ähnliche Prozesse und alle verfolgen das gleiche Ziel: Den ländlichen Raum durch gemeinsame Projekte zu stärken.

Innerhalb der ILE-Regionen wurde viel fachspezifisches Wissen angehäuft. Dieses in einem Netzwerk regelmäßig auszutauschen, drängt sich förmlich auf und die Zielsetzung liegt klar auf der Hand: Voneinander lernen, das Rad nicht immer neu erfinden müssen - bei dem, was gut funktioniert, aber auch da, wo es in der Praxis Probleme gibt. Die Fachtagung war aber nicht nur eine Runde zum Kennenlernen. Es wurde auch über aktuelle Themen in der Ländlichen Entwicklung diskutiert. Pius Schmelzer und Michael Neft vom Amt für Ländliche Entwicklung referierten hierzu u.a. über neue Förderrichtlinien.

Am Nachmittag wurden in Ebrach die ehemalige Klosterkirche, das Museum der Geschichte und die Ausstellung „Wilde Buchenwälder“ besucht.


Der erste Bürgermeister des Marktes Ebrach führte die Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung und die oberfränkischen ILE-Manager durch die Ausstellung „Wilde Buchenwälder“.

Anschließend fand ein geführter Rundgang über den Baumwipfelpfad Steigerwald statt, der von den Bayerischen Staatsforsten betriebenen wird. Höhepunkt ist der sich nach oben öffnende, kelchförmige und rd. 42 m hohe Holzturm, den die Besucher nach ca. zwei Dritteln der Pfadlänge (insgesamt 1.150 m) erreichen und der einen Rundumblick in die waldreiche Landschaft des Steigerwaldes ermöglicht.


Mit einer Exkursion zum Baumwipfelpfad Steigerwald schlossen die ILE-Manager ihr erstes Netzwerktreffen in Ebrach ab.

Das Netzwerktreffen soll zukünftig regelmäßig stattfinden. Das nächste Treffen wird voraussichtlich in der Fränkischen Schweiz in der ILE-Region Wirtschaftsband A9 stattfinden.

Weitere Bilder des Netzwerktreffens finden Sie in der Fotogalerie.

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